Fuldas Mitte

08.07.2017

Fuldas Kernstadt wird von Bewohnern und Touristen gleichermaßen als attraktiv und schön angesehen.

Das schöne Gesamtbild der Stadt wird durch den seit vielen Jahren in den Sommermonaten bereitgestellten Blumenschmuck noch weiter aufgewertet. Fulda blüht! Der erneuerte Ehrenhof des Stadtschlosses ist hierfür ein gutes Beispiel.

Bei näherem Hinsehen erlebt der Betrachter eine mobile und lebendige Stadt. Die Attraktivität der Innenstadt wurde in den letzten Jahren durch große öffentliche Bauprojekte (z.B. Universitätsplatz, südliche Innenstadt und Emaillierwerk) wesentlich gesteigert. An dieser positiven Entwicklung werden wir weiter arbeiten.
Wichtig für die Innenstadt werden die künftigen Maßnahmen zur besseren Begeh-und Befahrbarkeit für Familien, Senioren und Menschen mit Behinderungen sein. Erste Schritte hierfür wurden mit dem breiten Gehstreifen in der Marktstraße getan. Die Sanierung der Karlstraße wird Ende 2015 abgeschlossen sein. In den folgenden Jahren stehen der Steinweg und die Gehflächen an Hauptwache und Pauluspromenade an.

Darüber hinaus werden wir uns dafür einsetzen, dass der bereits sehr gepflegte Gesamteindruck der Innenstadt weiter verbessert wird. Dazu könnten auch das Aufstellen von mehr Mülleimern und kürzere Entleerungsintervalle beitragen.

Der Ausbau der Straßen, des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der inner- und überörtlichen Radwege und des Fernbusverkehrs werden Dauerthemen bleiben. Weiteres Bewohnerparken wird dort umgesetzt, wo es verkehrstechnisch sinnvoll erscheint. Für den Busverkehr ist der Einstieg in ein dynamisches Fahrgast-Informationssystem an wesentlichen Haltestellen der Innenstadt bereits beschlossen.

Bei allen Um- und Neubauten im Straßenverkehr wollen wir die Bedingungen für Radfahrer durch Anlage von weiteren Fahrradstreifen verbessern. Nach Rangstraße und Zieherser Weg werden diese Streifen auch beim Neubau der Kurfürstenstraße angelegt. Mit der Sanierung der Kurfürstenstraße wird auch die Ostumfahrung komplettiert sein. Die Sanierung der Bosestraße, der Fahrbahndecke des Weimarer Tunnels, des Horaser Weges, der Adalbertstraße und der Niesiger Straße im Bereich von Horas sind nur einige Straßenbauprojekte der kommenden Jahre.

Die Lebendigkeit der Innenstadt zeigt sich auch in einer nie dagewesenen Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum. Die Erweiterung hochwertiger Angebote scheint zu einem Selbstläufer zu werden. Aufgabe der Politik muss es weiterhin sein, durch gezielte Förderung auch preisgünstigen neuen Wohnraum zu schaffen. Das gilt auch für Wohnungen für Menschen mit Behinderungen und Studenten. Beispiele dafür sind Anlagen in der Dalbergstraße, der Magdeburger Straße und der Graf-Spee-Straße. Dem steigenden Bedarf wollen wir mit Hilfe von privaten Investoren und Wohnungsbaugesellschaften entgegenwirken, indem wir finanzielle Anreize in Form von Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen für Neubau und Altbausanierung schaffen.

Mit Hilfe des Bundesprogramms „Soziale Stadt“ ist es gelungen, den Aschenberg zu einer attraktiven Wohnstadt zu machen. So wollen wir auch mit dem Sanierungsgebiet Ostend / Ziehers Süd verfahren. Die zweite Aufnahme in dieses Förderprogramm ist nur wenigen vergleichbaren Städten in Deutschland gelungen. Die Umsetzung hat schon begonnen und wird in der nächsten Wahlperiode verwirklicht werden. Dieses Programm ist in besonderem Maße geeignet, Familienleben und soziales Miteinander über Generationen und Nationalitäten hinweg zu fördern.

Das für die Landesgartenschau 2026 entwickelte Konzept wird Zielplanung für die weitere Entwicklung in diesem Bereich sein.