Die CDU-Stadtverordnetenfraktion Fulda begrüßt den vorgelegten Entwurf des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für das Südend im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ sowie die damit verbundene Anpassung der Fördergebietsgrenzen im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Westpark und neue Grünstrukturen“.
Mit dem Beschluss der Fachausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung wird die Grundlage für eine nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung des Südends geschaffen. Der nun vorliegende ISEK-Entwurf erfüllt die formalen und inhaltlichen Anforderungen des Landes Hessen vollumfänglich und bildet die tragfähige Basis für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme bis zum Jahr 2034.
„Das ISEK ist kein theoretisches Papier, sondern ein konkreter Fahrplan für die Stadtteilentwicklung im Südend“, betont Michael Ruppel, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Bauwesen, Klimaschutz und Stadtplanung. „Besonders wichtig ist uns, dass städtebauliche Qualität, Klimaschutz, Mobilität und soziale Aspekte gemeinsam gedacht werden. Nur so entsteht ein lebenswerter Stadtteil mit Zukunft.“
Die Erstellung des ISEKs erfolgte durch das Büro UmbauStadt gemeinsam mit der emirica ag und wurde von einem intensiven Beteiligungsprozess begleitet. Zahlreiche Bürgerbeteiligungsformate, Experteninterviews sowie der enge Austausch mit Verwaltung, Dezernenten und dem Fördergebietsmanagement stellen sicher, dass die Bedarfe vor Ort umfassend berücksichtigt wurden.
Aus einer interdisziplinären Analyse und einer fundierten SWOT-Untersuchung wurden mehr als 45 mögliche Einzelmaßnahmen in zehn landesweit definierten Handlungsfeldern abgeleitet – von Wohnen und Wohnumfeld über soziale Infrastruktur und Teilhabe bis hin zu Klimaanpassung, nachhaltiger Mobilität und lokaler Ökonomie.
„Gerade für Familien, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen bietet das ISEK eine große Chance, das nachbarschaftliche Zusammenleben im Südend weiter zu stärken“, erklärt Dorothee Hauck-Hiersch, Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Soziales, Familie und Jugend. „Die Verbindung von baulichen Maßnahmen mit sozialer Stadtteilarbeit ist entscheidend, um echte Teilhabe und Identifikation zu ermöglichen.“
Mit der förmlichen Festlegung des Südends als Maßnahmengebiet wird zudem die Fördergebietskulisse rechtlich abgesichert. Gleichzeitig wird die seit 2020 bestehende Fördergebietsgrenze „Westpark und neue Grünstrukturen“ im bislang nicht genutzten Überschneidungsbereich angepasst. Diese klare Abgrenzung schafft Planungssicherheit und ermöglicht eine zielgerichtete Mittelverwendung.
Das erwartete Gesamtfördervolumen liegt bei rund 15 Millionen Euro bei einer Förderquote von zwei Dritteln. Die CDU-Fraktion weist jedoch darauf hin, dass die tatsächliche Bewilligung der Mittel jährlich über Förderanträge und Zuwendungsbescheide erfolgt und unter dem Vorbehalt der jeweiligen Haushaltsbeschlüsse steht.
„Mit dem ISEK stellen wir sicher, dass zukünftige Förderanträge inhaltlich fundiert und förderfähig sind“, so Ruppel abschließend. „Die Zustimmung zum Entwurf ist daher ein wichtiger Schritt, um die Entwicklung des Südends langfristig und verantwortungsvoll zu gestalten.“
Die CDU-Stadtverordnetenfraktion Fulda unterstützt daher die Beschlussfassung zum vorgelegten ISEK-Entwurf und sieht darin eine große Chance für eine sozial ausgewogene, klimaresiliente und lebenswerte Stadtentwicklung.

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