Frauenberg: „Wir-Gefühl“ stärken! - Susanne Jobst neue Vorsitzende

07.02.2016

„Unsere Nachbarn am Frauenberg wollen, dass Parteien zuhören, hinschauen und Lösungen finden.

Wir als Frauenberg-CDU verstehen uns als gelebte Nachbarschaftshilfe in einem Wohnquartier, das mit ‚liebenswert, lebenswert’ bestens umschrieben ist“, so die neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Frauenberg, Susanne Jobst. Jobst folgt Dr. Alexander Jehn, der den Ortsverband in den letzten Jahren führte.

„Ruckzuck-Lösungen sind auch in der Kommunalpolitik selten. Vielfach müssen dicke Bretter gebohrt und viel Überzeugungsarbeit geleistet werden“, leitete Jehn seinen Rechenschaftsbericht ein. „Wir als Frauenberg-CDU wollen eine Quartierentwicklung, die zum Charakter des Frauenberges passt. Das hat öfters mit anderen Interessenlagen kollidiert“, so Jehn. Parkplatzsorgen, Standortfragen, Erweiterungsperspektiven, Denkmalschutzbelange und Fragen eines generationengerechten Lebens im Quartier standen im Vordergrund der Aktivitäten: „Klar wollen die Nachbarn zurecht wissen, was alles ins alte Lioba-Heim reinkommt.“ Der Frauenberg sei ein buntes und nachgefragtes Wohnquartier für Jung und Alt, für Neubürger und Alteingesessene, aber auch Arbeitsstätte für Dienstleister und Gewerbetreibende. Gerade umso wichtiger sei es, den begonnen Ausbau des Dialoges im Wohnquartier und die damit verbundenen Absicht, greifbarer für die Nachbarn zu werden, auszubauen. Susanne Jobst, die bei der Kommunalwahl im kommenden März als Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung antritt, unterstrich: „Ich will mich nicht von der Politik verbiegen lassen und mir treu bleiben. Es geht mir um den gesunden Menschenverstand, den Dialog und um alltagstaugliche Lösungen.“

Bei der anschließenden Neuwahl wurde Susanne Jobst einstimmig als neue Vorsitzende des CDU-Ortsverband Frauenberg gewählt. Ihr zur Seite steht künftig  Alexander Schmitt als Stellvertreter. Zum neuen Schriftführer wählten die Mitglieder Michael Kassabalis. Der Ausblick von Jobst fällt zuversichtlich aus: „Wir-Gefühl am Frauenberg ausbauen, ein Ohr am Nachbar haben und als schnelle Hilfe wahrgenommen werden.“ Sie möchte die CDU als die einzige „Frauenberg-Partei“ weiter etablieren. „Diesen Auftrag der Mitgliederversammlung nehme ich sehr gerne an“, so Jobst abschließend.